Erweiterung des Spinalkanals

Spinalkanalerweiterung

Ist der Nervenkanal eingeengt und helfen andere Maßnahmen wie beispielsweise Physiotherapie nicht, muss der Arzt eine operative Behandlung der Spinalkanalstenose in Betracht ziehen. Die so genannte mikrochirurgische Dekompression entlastet den Spinalkanal gezielt an der verengten Stelle. Der Chirurg entfernt dabei einengendes Gewebe und knöcherne Bestandteile der Wirbelgelenke.

Für den mikrochirurgischen Eingriff ist ein kleiner Schnitt etwa in Länge des eingeengten Nervenkanals nötig. Durch diesen Schnitt werden die mikrochirurgischen Werkzeuge eingeführt und unter mikroskopischer Beobachtung gehandhabt. In der Regel bessert sich Ihre Beweglichkeit schon wenige Stunden nach dem Eingriff deutlich. Etwa sechs bis acht Tage nach der Operation können Sie die Klinik verlassen und mit den empfohlenen Rehamaßnahmen beginnen.