Physiotherapie und Krankengymnastik am Wirbelsäulenzentrum am Stiglmaierplatz in München

Physiotherapie

Die Physiotherapie Beck im dritten Stock des Wirbelsäulenzentrums am Stiglmaierplatz bietet Ihnen ein breites Spektrum an krankengymnastischen Therapieverfahren. In angenehmer Atmosphäre erarbeiten unsere Physiotherapeuten in enger Absprache mit Ihren behandelnden Ärzten und gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept.

Unser Ziel: der optimaleTherapieerfolg und Ihre schnelle Genesung.

Manuelle Therapie

Mit der manuellen Therapie werden Fehlfunktionen der Bewegungsorgane und deren Auswirkungen wie Schmerzen, Überbeweglichkeit oder verminderte Beweglichkeit von Gelenken behandelt. Die Methode, die auf der aktiven und passiven Dehnung verkürzter Strukturen in Muskulatur oder Faszien beruht, kräftigt abgeschwächte Gegenspieler von Muskeln und verbessert die Gleitbeweglichkeit im Gelenk. Eine gezielte Mobilisation löst blockierte Gelenkstrukturen auf und macht dadurch das gefürchtete „Einrenken“ häufig überflüssig.

Krankengymnastik

Die Krankengymnastik umfasst verschiedene Behandlungsmethoden und -techniken, die am Bewegungssystem und den natürlich vorhandenen Bahnungs- und Hemmungsmechanismen des Nervensystems ansetzen. Ziel ist es, die Belastbarkeit von Gelenken und geschwächter Muskulatur zu verbessern und ein muskuläres Gleichgewicht wiederherzustellen. Gleichzeitig wird die Durchblutung gefördert, was sich positiv auf das gesamte Herz-Kreislauf-System, die Atmung und den Stoffwechsel auswirkt.

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Bei der manuellen Lymphdrainage kommen systematisch Dreh-, Schöpf- und Pumpgriffe zum Einsatz, die sich rhythmisch abwechseln. Gestaute Flüssigkeit im Gewebe kann dadurch leichter abfließen, Ödeme werden aufgelöst. Die wichtige Eigenbewegung in den Lymphgefäßen wird gefördert, das Bindegewebe gelockert, eine wohltuende Entspannung tritt ein. Die manuelle Lymphdrainage lässt sich durch Geräte nicht ersetzen.

Klassische Massagetherapie (KMT)

Bei der klassischen Massagetherapie werden vielfältige Massagegrundgriffe angewendet, etwa Streichungen, Knetungen, Klopfungen und Vibrationen. Verklebtes Gleitgewebe zwischen Haut, Unterhaut, Muskel und Bindegewebe löst sich und wird wieder gängig. Über eine Förderung der Durchblutung werden schmerzerzeugende Substanzen in den Geweben abtransportiert. Gleichzeitig wird der Stoffwechsel angeregt. An der Muskulatur werden Rezeptoren, die Empfänger von Reizen, aktiviert, wodurch die Muskelgrundspannung verbessert wird. Schmerzhafte Verhärtungen lösen sich auf.

Sportphysiotherapie

Sportphysiotherapie ist, wie der Name verrät, die Arbeit des Physiotherapeuten im sportlichen Bereich. Sie erstreckt sich von der Sportmassage über die passive Stabilisierung von Gelenken durch Tapeverbände bis hin zum Individualtraining durch sogenannte Personal Trainer. Kurz gesagt: Unsere sportphysiotherapeutischen Trainingsmethoden, die alle modernen Verfahren einbeziehen, machen Sie wieder fit!

Fango/Heißluft

Bei der Fangobehandlung wirken sogenannte Peloide wie Moor, Fango, Schlick etc. auf einzelne oder mehrere Körperregionen ein. Durch die feuchte Wärme (ca. 60°C) wird die Durchblutung verbessert, der Stoffwechsel angeregt und gleichzeitig eine Entspannung der Muskulatur erreicht. Schmerzen werden gelindert, Gewebe wieder leichter dehnbar und selbst innere Organe werden positiv beeinflusst. Das allgemeine Wohlgefühl trägt zur psychischen Entspannung bei. Wenn Sie Peloide nicht vertragen, gibt es eine Alternative: Heißluft als trockene Wärme. Sie wird über Infrarotlicht erzeugt und wirkt ähnlich wie die Fangobehandlung. Vor jeder aktiven oder passiven Therapie sollte mit Fango oder Heißluft aufgewärmt werden.

Kältetherapie

Bei einer Kältetherapie wird intensive Kälte über Eiskompressen, tiefgekühlte Gelbeutel, Kältegas oder Kaltluft angewandt. Auch eine direkte Eisabreibung ist möglich. Entzündungsprozesse werden dadurch gedämpft. Bei kurzzeitiger Anwendung wird die Muskelgrundspannung gesteigert, bei längerer Kälteeinwirkung wird sie abgeschwächt.

Elektrotherapie

Bei der Elektrotherapie werden galvanische Ströme, niederfrequente Reizströme und mittelfrequente Wechselströme mit individuellen Stromstärken und Frequenzen angewendet. Unter dem Einfluss galvanischer Ströme kommt es zu Ionenverschiebungen, was die Durchblutung im Bereich der Elektroden anregt. Mithilfe von Wechselimpulsströmen und mittelfrequenten Wechselströmen werden Nervenfasern gezielt gereizt, um so betroffene Muskelpartien direkt zu stimulieren. Mit sämtlichen elektrotherapeutischen Verfahren lassen sich Schmerzen wirkungsvoll bekämpfen.

Ultraschalltherapie

Bei der Ultraschalltherapie werden hochfrequente mechanische Schwingungen eingesetzt. Der Frequenzbereich umfasst dabei 800 bis 3000 kHz und erreicht so gezielt tiefer gelegene Gewebe wie Muskulatur, Knochen und Gelenkstrukturen. Ziel ist es, durch die lokale Erwärmung Schmerzen zu lindern und den Heilungsprozess zu fördern.

Kinesiotaping

Diese Behandlungsmethode mit ihrem außerordentlich breiten Anwendungsbereich wird auch von zahlreichen Hochleistungssportlern eingesetzt: Spezielle elastische und atmungsaktive Pflaster werden auf die Haut aufgeklebt, massieren diese bei jeder Bewegung und regen so Blut- und Lymphfluss an. Die schmerzlindernde und stoffwechselanregende Wirkung hilft gegen Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Tennisarm, Migräne und bei vielen anderen Beschwerdebildern. Als Ergänzung zur Physiotherapie kann das K-Taping, das keine Arzneimittel oder pflasterähnlichen Klebstoffe enthält, die Rehabilitation deutlich beschleunigen.