Facvetteninfiltration – Infiltration der Facettengelenke im Wirbelsäulenzentrum am Stiglmaierplatz in München

Facetteninfiltration

Bei der Infiltration der Wirbelgelenke, aufgrund ihrer Anordnung auch Facettengelenke genannt, wird ein Betäubungsmittel unmittelbar an diese Gelenke gespritzt. Eventuell wird es durch ein entzündungshemmendes Kortisonpräparat ergänzt. Diese Behandlungsmethode wird meist gewählt, wenn physikalische Therapie und Physiotherapie alleine keine Besserung gebracht haben.

Die Facettengelenke verbinden in der Wirbelsäule die hinteren Anteile der Wirbelsäule bzw. des Rückenmarkkanals. Durch Abnutzungserscheinungen, aber auch Fehlstellungen oder gelockerte Bänder kommt es zu Reizerscheinungen in den Facettengelenkedie wie bei anderen Gelenken Arthrose genannt werden. Lokale Rückenschmerzen sind die Folge, aber auch Schmerzen, die in die Beine ausstrahlen können.

Der Arzt sticht für die Infiltration der Facettengelenke mit einer dünnen Nadel etwas neben der Wirbelsäule ein. Um sicherzugehen, dass die Injektion an die gewünschte Stelle der Wirbelsäule erfolgt, nimmt der Arzt meist ein Röntgengerät oder einen Computertomografen (CT) zu Hilfe.

Nach der ambulanten Injektion bleiben Sie noch 30 Minuten unter Beobachtung und können dann wieder nach Hause gehen. Oft sind mehrere Behandlungen notwendig, damit das Schmerzgefühl dauerhaft nachlässt. Und auch wenn die Schmerzen weniger werden, sollte die Physiotherapie zum Muskelaufbau fortgesetzt werden.