Osteochondrose: Bandscheibenverschleiss und Bandscheibendegeneration - Wirbelsäulenzentrum am Stiglmaierplatz, München

Bandscheibendegeneration (Osteochondrose)

Die Bandscheiben sind sozusagen die Stoßdämpfer unserer Wirbelsäule. Die insgesamt 23 Scheiben zwischen den Wirbelkörpern dienen dazu, die starken Kräfte abzufedern, die tagtäglich auf der Wirbelsäule lasten. Jede Bandscheibe besteht aus zwei Teilen: einem äußeren, harten Ring aus Faserknorpel und einem weichen Gallertkern.

Heute liefert die moderne Magnetresonanztomografie (MRT) sehr präzise Aussagen über den Zustand der Bandscheiben.

Bandscheibenverschleiß

Im Laufe des Lebens verliert der Gallertkern der stark beanspruchten Bandscheiben Flüssigkeit. Elastizität und Volumen gehen verloren, was die Biomechanik der Wirbelsäule negativ beeinflußt. Man spricht von einer degenerativen Osteochondrose. Sie zieht auch die angrenzenden Wirbelkörper, Gelenkverbindungen und Bänder in Mitleidenschaft. Der Patienten empfindet – vor allem morgens nach dem Aufstehen – sogenannte „Einlaufschmerzen“.

Verliert eine Bandscheibe ihre Elastizität, verformt sie sich unter einseitigem Druck – wie etwa bei gekrümmter Körperhaltung: Es kommt zur Dehnung, oder sogar zum Einriß des Faserrings. Es entsteht eine Bandscheiben-Vorwölbung (Protrusion).

Bitte beachten Sie: Verschleiß kann nicht rückgängig gemacht, sondern nur vermieden werden! Gezielte Verhaltensweisen und physiotherapeutische Übungen können oftmals helfen, die beschriebenen Veränderungen zu mildern. Hier finden Sie einige Tipps für ein wirbelsäulengesundes Leben.