Bandscheibenvorfall

Bandscheibenvorfall

Die Bandscheibe besteht aus zwei Teilen: einem Ring aus Faserknorpel und einem weichen Gallertkern (im Bild lila). Im Verbund sind sie der perfekte Stoßdämpfer für die Wirbelkörper in unserer Wirbelsäule.

Bei einem Bandscheibenvorfall (Discusprolaps/Bandscheibenprolaps) ist dieses eingespielte Duo aus dem Tritt geraten: Der Gallertkern verrutscht und durchbricht die äußere Hülle des Faserkorpels. Ein von der Bandscheibe abgelöster, frei im Rückenmarkskanal befindlicher Anteil des Gallertkernes (Nukleus pulposus) wird Sequester genannt.

Die typischen Schmerzen entstehen, wenn die ausgetretene Masse auf die Nerven (blau) rund um die Wirbelsäule drücken – in unserem Bild ist die Stelle rot symbolisiert.   

Oft strahlen die starken Schmerzen vom Ort des Bandscheibenvorfalls bis in Arme und Beine aus. Es kann zu einem Taubheitsgefühl und sogar Lähmungserscheinungen kommen.

Ein Bandscheibenvorfall kann in allen Bereichen der Wirbelsäule vorkommen. Also an der Halswirbelsäule, der Lendenwirbelsäule und der Brustwirbelsäule. Das Wirbelsäulenzentrum am Stiglmaierplatz ist darauf spezialisiert alle Formen des Bandscheibenvorfalls so schonend wie möglich zu behandeln.


Ist eine Bandscheibenoperation notwendig?

Erfahren Sie hier mehr über die Bandscheiben-OP an der Halswirbelsäule (HWS).

Erfahren Sie hier mehr über die Bandscheiben-OP an der Lendenwirbelsäule (LWS) 

Erfahren Sie hier mehr über weitere alternative Behandlungsmethoden:
Physikalische Therapie
Facetteninfiltration