Elektromyografie - EMG im Wirbelsäulenzentrum am Stiglmaierplatz in München

Elektromyografie (EMG)

Die Elektromyografie (EMG) wird angewandt, um Nervenschäden und Muskelerkrankungen zu diagnostizieren. Ihr liegt das Prinzip zugrunde, dass  jede Muskelbewegung über die Nervenbahnen durch elektrische Impulse gesteuert wird. Durch ihre Intensität wird die Stärke der Anspannung bestimmt.

Um die Ströme zu messen, die bei einer bewussten oder unbewussten Anspannung von Muskeln entstehen, werden Ihnen entweder Klebeelektroden oder dünne Nadelelektroden auf die Haut beziehungsweise in den zu überprüfenden Muskel gesetzt.

Sind die bei der Elektromyografie gemessenen Impulse schwächer als üblich oder deutlich gestört, kann der behandelnde Arzt zum Beispiel auf eine Schädigung der Nervenwurzel oder des Rückenmarks schließen. Eventuell wird er für eine abschließende Diagnose noch zu einer Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) raten.