Kernspintomografie oder Magnetresonanztomografie (MRT) im Wirbelsäulenzentrum am Stiglmaierplatz in München

Magnetresonanz-Tomografie (MRT)

Der menschliche Körper besteht zu 90 Prozent aus Wasser, dessen Wasserstoffatome sich in Magnetfeldern ausrichten. Der Magnetresonanztomograf baut ein starkes elektromagnetisches Feld auf und misst die Ausrichtung der Wasserstoffatome im Körper. So erstellt er ein sehr gutes dreidimensionales Bild des Körperinneren – wahlweise auch in Schnittbildern. 

Die Kernspintomografie ermöglicht einen exakten Einblick in die Organe und die Teile des Bewegungsapparates, die einen hohen Wasseranteil haben. Mit unterschiedlichen Messungen werden die jeweils gewünschten Weichteilkontraste erzeugt und das Gewebe wird anatomisch dargestellt, bei Bedarf mit einer sehr hohen Auflösung. Sehr gut darstellbar sind zum  Beispiel die Bandscheiben, Bänder, Sehnen und Nerven. Anders als beim Röntgen können knöcherne (kalkhaltige) Strukturen aber nur indirekt abgebildet werden, da sie relativ wenig Wasser enthalten.

Da die Bilder durch Magnetfelder erzeugt werden, tritt keinerlei radioaktive Strahlenbelastung auf. Sie sollten aber während einer Magnetresonanzuntersuchung auf keinen Fall Metallteile am oder im Körper tragen. Weisen Sie Ihren Radiologen also bitte darauf hin, wenn Sie metallische Implantate oder einen Herzschrittmacher besitzen. EC-Karten, Uhren und Handys müssen Sie vor der Untersuchung ablegen, damit sie nicht beschädigt werden.

Die etwa 20- bis 30-minütige Untersuchung ist schmerzfrei, unser freundliches Team ist jederzeit in der Nähe. Um Ihnen die Untersuchung so angenehm wie möglich zu machen, können Sie während Ihrer Zeit im Kernspintomografen auch Musik hören.