Besprechung einer Röntgen-Untersuchung im Wirbelsäulenzentrum am Stiglmaierplatz in München

Röntgenuntersuchung

Eine Röntgenuntersuchung ist die einfachste und schnellste Methode, die Wirbelsäule bildgebend zu untersuchen. Knochen und knöcherne Strukturen lassen sich dabei schmerzlos und unkompliziert abbilden – aber nicht so detailliert und exakt wie bei einer Computertomografie. 

Auf den Bildern sind zum Beispiel knöcherne Abnutzungserscheinungen der Wirbelkörper, Instabilitäten und Verkrümmungen sowie Arthrosen der kleinen Wirbelgelenke und eine Höhenminderung der Bandscheibenräume erkennbar. Das weist eventuell auf strukturelle Veränderungen der Wirbelsäule hin, die für Ihre Beschwerden verantwortlich sein könnten.  

Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Wellen, die Materie durchdringen können. Dabei werden sie je nach Art des Stoffes unterschiedlich stark geschwächt. Das Calcium im Knochen absorbiert Röntgenstrahlung und sorgt so dafür, dass dichte Knochen auf dem Röntgenfilm oder Bildverstärker-Monitor gut sichtbar sind. Weichteilgewebe hingegen kann im Röntgen schlechter sichtbar gemacht werden.

Sollte ein Röntgenbild nötig sein, achten wir stets darauf, die Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten. Nur der betroffene Bereich wird kurzzeitig durchleuchtet, während strahlenempfindliche Regionen des Körpers durch eine Bleischürze geschützt werden.