Facettengelenksarthrose (Spondylarthrose) – Diagnose und Behandlung in München
Die Facettengelenksarthrose, medizinisch Spondylarthrose genannt, ist eine verschleißbedingte Erkrankung der kleinen Wirbelgelenke, die die Wirbelkörper miteinander verbinden. Im Wirbelsäulenzentrum am Stiglmaierplatz in München gehört sie zu den häufigen Ursachen für anhaltende Rückenschmerzen, die wir regelmäßig diagnostizieren und behandeln. Mit zunehmendem Alter nutzt sich der Knorpel dieser Gelenke ab, was zu Entzündungen, Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit führt.
Symptome der Facettengelenksarthrose
Patienten beschreiben die Beschwerden häufig als bohrend oder dumpf drückend. Typisch sind Rückenschmerzen im Lendenbereich, die bereits nach kurzer Belastung oder längerem Sitzen auftreten, sowie eine ausgeprägte Morgensteifigkeit, die sich nach dem Aufwärmen bessert. Schmerzen beim Rückwärtsbeugen oder Überstrecken der Wirbelsäule sowie Ausstrahlung in Gesäß und Hüfte sind ebenfalls charakteristisch.
Diagnose im Wirbelsäulenzentrum am Stiglmaierplatz
Eine zuverlässige Diagnose der Spondylarthrose erfolgt im Wirbelsäulenzentrum am Stiglmaierplatz in München durch eine gründliche klinische Untersuchung sowie Röntgen und MRT, beides direkt im Haus verfügbar. Bei Bedarf setzen wir ergänzend eine diagnostische Infiltration ein, um die betroffenen Gelenke gezielt zu identifizieren und gleichzeitig erste Schmerzlinderung zu erzielen.
Behandlung der Facettengelenksarthrose in München
Wir verfolgen einen stufenweisen Behandlungsansatz. Zunächst kommen konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmedikation und physikalische Therapie zum Einsatz, um die Muskulatur zu kräftigen und die Gelenke zu entlasten. Wenn diese Therapien keine ausreichende Erleichterung verschaffen, empfehlen wir gezielte Infiltrationsbehandlungen: Schmerzmittel werden dabei unter Röntgenkontrolle direkt in die betroffenen Facettengelenke injiziert. Bei anhaltenden Beschwerden kann eine Radiofrequenzablation, auch Facettendenervierung genannt, eine langfristig wirksame Lösung sein, bei der die schmerzleitenden Nervenfasern gezielt unterbrochen werden. Operative Eingriffe empfehlen wir nur dann, wenn eine schwerwiegende Instabilität der Wirbelsäule oder eine ausgeprägte Einengung des Wirbelkanals vorliegt.