Infiltrationstherapie

Bildgesteuerte Schmerztherapie – Präzise Behandlung in München

 

Rückenschmerzen, ausstrahlende Beschwerden ins Bein oder Nackenschmerzen können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Häufig lassen sich solche Beschwerden jedoch zunächst ohne Operation behandeln. Im Wirbelsäulenzentrum am Stiglmaierplatz in München setzen wir dafür unter anderem die bildgesteuerte Schmerztherapie ein. Dabei werden schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente unter CT- oder Röntgenkontrolle gezielt an die Stelle gebracht, an der die Beschwerden entstehen.

 

Warum ist eine genaue Diagnose so wichtig?

 

Die Wirbelsäule besteht aus einem komplexen Zusammenspiel von Wirbeln, Bandscheiben, Gelenken, Bändern und Nerven. Entsprechend unterschiedlich können die Ursachen von Rücken- oder Nackenschmerzen sein. Ein Bandscheibenvorfall kann beispielsweise eine Nervenwurzel reizen, verschlissene Facettengelenke können Rückenschmerzen verursachen und auch Verengungen des Wirbelkanals oder entzündliche Reaktionen kommen als Auslöser infrage.

Damit eine gezielte Behandlung möglich ist, muss deshalb zunächst möglichst genau bestimmt werden, welche Struktur für die Beschwerden verantwortlich ist.

 

Wie funktioniert die bildgesteuerte Schmerztherapie?

 

Bei der bildgesteuerten Schmerztherapie wird eine feine Nadel unter CT- oder Röntgenkontrolle gezielt an die schmerzverursachende Struktur geführt. Anschließend werden dort Medikamente eingebracht, die Schmerzen lindern und Entzündungsreaktionen reduzieren können.

Die Bildgebung ermöglicht es, die Position der Nadel während der Behandlung genau zu kontrollieren. Das ist besonders wichtig, weil Nerven, Gelenke und andere Strukturen an der Wirbelsäule häufig nur wenige Millimeter voneinander entfernt liegen.

 

Welche Behandlungen kommen infrage?

Je nach Ursache und Lokalisation der Beschwerden stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung.


Periradikuläre Therapie (PRT)

Die periradikuläre Therapie wird eingesetzt, wenn eine Nervenwurzel gereizt oder eingeengt ist, beispielsweise durch einen Bandscheibenvorfall oder eine Verengung der Nervenaustrittsöffnung. Unter CT-Kontrolle wird eine feine Nadel bis in die Nähe der betroffenen Nervenwurzel geführt. Dort werden entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente eingebracht.

Eine PRT kann unter anderem bei Schmerzen vom Rücken ins Bein, Ischiasbeschwerden, Kribbeln oder Taubheitsgefühlen sowie bei Beschwerden vom Nacken bis in Arm oder Hand infrage kommen.